22. Mai 2021

Helfer-Dilemma: Spricht oder spricht nicht – beides schwierig 

Mutismus-Podcast | Folge 030

Entweder stellt sich die Frage, wie man als Helfer helfen kann, wenn sich die mutistische Blockade gegenüber dem Helfer nicht zeigt. Oder - umgekehrt - wie man als Helfer helfen kann, wenn die Blockade immer wieder auftritt.

Vor allem möchte ich aber mit meinen Überlegungen in dieser Folge für mehr Verständnis zwischen Helfern und Betroffenen werben, weil es genau genommen überhaupt keine Rolle spielt, ob die mutistischen Blockade nun gerade da ist oder nicht.

Ich bin 

Christine Winter

...und ich hatte Selektiven Mutismus, bis ich Mitte Dreißig war. 

Heute unterstütze ich Erwachsene, die ihre Sprechblockaden hinter sich lassen wollen, sowie Familienangehörige und professionelle Helfer beim Mutismus verstehen.

Ob die mutistische Blockade da ist oder nicht - für Helfer ist es immer verunsichernd.

In dieser Folge vom Mutismus-Podcast möchte ich eine Beobachtung teilen, die viele Betroffene von Selektivem Mutismus auf die eine oder andere Weise machen, sobald sie Hilfe annehmen.

Wenn das Sprechen mit dem Profi-Helfer von Anfang an klappt, kommt relativ schnell die Frage auf: Wie soll man denn da helfen - das Problem ist ja nicht da?

Wenn das Sprechen mit dem Profi-Helfer nach einigen Stunden immer noch nicht klappt, entsteht die Frage: Wie soll man jemandem helfen, mit dem man kein Gespräch führen kann?


PS: Ist mein neuer Online-Workshop "Mutismus Verstehen" für dich interessant?

Der Online-Workshop richtet sich an alle, die mit (mindestens) einer Klientin oder einem Klienten arbeiten, die/der Selektiven Mutismus hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Hilfe in einem pädagogischen, therapeutischen oder alltags-unterstützenden Zusammenhang gegeben wird.

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Was andere Hörerinnen und Hörer bereits über den Mutismus-Podcast gesagt haben...

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